Universität Bremen
Keramische Werkstoffe und Bauteile
Am Biologischen Garten 2
D-28359 Bremen
Tel: +49 (0)421 218-4508
Ceramics@uni-bremen.de
www.ceramics.uni-bremen.de
Das Institut beschäftigt sich auf den folgenden Gebieten:
- Defektfreie Nanokeramik
- Keramisch Komposite-Membranen
- Biocere aus dem Gefrierguss
- Keramische Verstärkungsfasern
- Faserverbundkeramik
- Schwindungsfreie reaktionsgesinterte Keramik
- Heissisostatpresse für optimierte Bauteile und
Gefüge
- Verbundkeramik aus der Biomineralisation
- Kapillaren und Diaphragmen
- Keramikprüfung
Das Fachgebiet bietet Beratung bei Fragen des Einsatzes und der
Auswahl keramischer Komponenten und sucht Kooperationen bei der
Erarbeitung neuer technischer Lösungen. Die experimentellen Kapazitäten
erstrecken sich auf:
Herstellung
- Pulvercharakterisierung, Laserstreuung bis 3nm Partikelgröße,
BET
- Grünkörper durch Schlickerdruckguss, CIP, Elektrophorese,
Freezecasting, Zentrifugation
- Pyrolyse präkeramischer Polymere bis 1350°C
- Sintern bis 1700°C, oxidierend und inert, Heißpressen (HIP)
Charakterisierung
- Keramographie, Licht- u. Rasterelektronenmikroskopie
- Gefügeanalyse, Bildanalyse
- TMA mit Dilatometer bis 2000°C, oxidierend und inert
- TGA mit Magnetschwebewaage
- Quecksilberporosimetrie (Niederdruckteil: 0.01 kPa bis 400
kPa, Hochdruckteil 100 kPa bis 400 MPa; dies entspricht
Porendurchmessern von 2 µm bis 70 µm bzw. 4 nm bis 10 µm)
- Gasadsorption und Chemisorption
- Durchflussmessung
- Permeabilitätsmessung
- Ad- und Desorptionsmessung
Werkstoffprüfung
- Prüfmaschinen für statische, quasitatische und zyklische
Beanspruchungen bis 300Hz von RT bis 1700°C, oxidierend und
inert
- RT-, HT- und Laserextensometrie
- Zug-/Biegeversuch im Rasterelektronenmikroskop
- Indenterprüfeinrichtung
- Mikroprüfmaschine für bruchmechanische Experimente
- Schallemissionsanalyse
- Workstation, FE-System MARC
Mit dem Einsatz klassischer und neuentwickelter Verfahren werden
an das jeweilige Einsatzgebiet angepasste Problemlösungen und
Innovationen erarbeitet. Diese können in neuartigen
Keramikbauteilen aus unseren Labors, in der Qualifizierung und
Anpassung industriell hergestellter Werkstoffe oder in der
werkstoffgerechten Anwendung bewährter Keramiken bestehen.
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